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Bügel-Hacks für Anfänger und Profis

Wäsche waschen, trocknen, bügeln und einräumen - es ist ein nie enden wollender Kreislauf. Bügeln gehört neben dem Toiletteputzen zu den unbeliebtesten Hausarbeiten. Aber es hilft ja nicht, vor dem Wäscheberg davonzulaufen. Wer seine Klamotten nicht professionell reinigen lassen und dafür bezahlen möchte, muss sich zwangsläufig dem wachsenden Wäscheberg stellen. Mit unseren Tipps zum Bügeln erledigst Du Deine Wäschestücke in Rekordzeit - und kannst Dich dann den angenehmen Dingen des Lebens (oder auch des Haushalts) widmen. Hier haben wir Dir die besten Tipps und Tricks zusammengestellt:

Wäsche trocknen

Wer die Wäsche richtig aufhängt, nämlich am Saum, spart sich hinterher Arbeit beim Bügeln. Denn am Saum lassen sich die Abdrücke der Wäscheklammern leichter ausbügeln.

Wäsche vorsortieren

Die zu bügelnde Wäsche nach Material vorsortieren. Gestartet wird mit feinen Sachen, die mit niedriger Temperatur gebügelt werden. Am Ende werden Baumwolle und Leinen auf höherer Temperatur gebügelt. Vorteil: Man muss während des Bügelns nicht immer zwischen verschiedenen Temperaturstufen hin- und herwechseln - und spart Zeit und Energie.

Wäsche glatt bügeln

Wer es sich beim Bügeln etwas leichter machen möchte, wäscht seine Wäsche mit Weichspüler (die darf dann allerdings nicht in den Trockner). Der Weichspüler soll dafür sorgen, dass die Wäsche nicht so steif ist und sich leichter bügeln lässt. Wer auf Weichspüler verzichten möchte, sprüht die Wäsche etwas ein oder nutzt die Dampffunktion des Bügeleisens. Bei Seide aufpassen! Die darf nicht eingesprüht werden. Wäsche kühlen, falten und wegräumen

Damit sich die ganze Bügelarbeit auch gelohnt hat, sollte man die Wäsche ordentlich falten oder auf einen Bügel hängen. Aber erst auskühlen lassen, damit sich nicht so einfach wieder Falten bilden können.

Wäsche schonen

Damit dunkle Wäsche länger schön bleibt, die Teile vor dem Bügeln einfach auf links drehen.

Vorsicht bei Acryl

Acryl kann sich verziehen, wenn es feucht und warm ist. Deswegen das Bügeleisen vorsichtig auf den Stoff pressen und das Bügeleisen nicht nach links und rechts bewegen. Das Material auskühlen lassen, bevor man es auf dem Bügelbrett hin und her bewegt. Richtig bügeln: Womit fange ich an?

Auch wenn wir es uns auch beim Bügeln leicht machen und erst die einfachen Stellen bügeln wollen - Profis gehen anders vor. Die starten mit Kragen, Manschetten, Ärmeln und Knopfleisten und bügeln Rücken und Seiten zuletzt. Dicke Stoffe immer erst von der Innenseite bügeln, dann von außen. Ungewöhnliche Bügeltricks, die man kennen muss: Nicht alles bügeln! Vor allem im Winter braucht man Hemden und Blusen nicht komplett bügeln, wenn man - dank Pulli oder Pullunder - eh nur Kragen, Manschetten und ggf. Ärmel sieht. Enge Klamotten tragen. Denn enge Klamotten brauchen oft nicht gebügelt werden, weil sich alles beim Tragen glattzieht. Wie praktisch! Ab ins Bad! Kleider und Hemden nach dem Waschen auf Bügel und ins Badezimmer hängen. Der heiße Dampf vom Baden und Duschen ist die beste Antiknitterstrategie beim Trocknen. Der Bügelbrettbezug: Wer seinen Bügelbrettbezug wäscht, sollte ihn auf das Bügelbrett ziehen, wenn er noch etwas feucht ist. Dann passt er perfekt, wenn er trocken ist, und nichts rutscht hin - und her.

Bügeltricks, die Zeit sparen:

Wo bügeln? Wer im Schlafzimmer bügelt, kann die Klamotten gleich einräumen. Die Alufolie macht’s! Alufolie unter den Bezug des Bügelbretts legen. Das reflektiert die Hitze. Man bügelt also quasi beide Seiten gleichzeitig. Die richtige Richtung: Damit man nicht doppelt und dreifach bügeln muss, die gebügelte Seite immer von sich wegbewegen.

Was ist die richtige Bügeltemperatur? Eine Übersicht:

Welche Temperatur die richtige beim Bügeln ist, hängt von dem Material ab. Wer sich unsicher ist, um welches Material es sich handelt und ob etwas gebügelt werden darf, schaut einfach auf dem Textiletikett nach. Baumwolle (CO): 200°C (3 Punkte) Leinen (LI): 220°C (Dampf) Wolle (WV oder WO): 160-180°C (2 Punkte) Viskose (CV): 115 bis 140°C (2 Punkte) Polyester (PES/PET) und Polyamid (PA): maximal 150°C (2 Punkte) Ein Bügeleisen mit einem Punkt bedeutet, dass das Material auf niedriger Temperatur gebügelt werden darf. Zwei Punkte beudeten eine mittlere Temperatur. Drei Punkte heißen: Das Material darf auch heißer gebügelt werden. Ist das Bügeleisen durchgestrichen, heißt das - logisch -, dass das Material gar nicht gebügelt werden darf. Wie kann ich verhindern, dass ich meine Wäsche überhaupt bügeln muss? Im Trockner knittert Wäsche wenig. Heißt also: Holt man sie direkt nach Ende des Trocknergangs heraus und legt sie zusammen/hängt sie auf, kann man sich oft das Bügeln sparen. Muss doch noch etwas gebügelt werden, am besten erledigen, wenn die Wäsche noch warm ist. Dann muss das Bügeleisen nicht so heiß sein, um den gewünschten (Bügel-)Effekt zu erzielen. Weiße Blusen bügeln

Es bietet sich an, weiße Blusen vor dem Bügeln mit Sprühstärke einzusprühen. Denn gestärkt sehen die Blusen frischer aus. Pluspunkt: Sie werden auch nicht so schnell dreckig. Mit Dampf auffrischen Einmal getragene Seidenkleider, Blazer, Faltenröcke oder Samthosen lassen sich prima steamen: Kleidungsstück auf einen Bügel hängen und mit Dampf bei mittlerer Temperatur von oben nach unten besprühen, dabei unten festhalten. Schon sieht’s wieder frisch aus. Hemd richtig bügeln: Bei Hemden den Kragen, die Manschetten und den Saum immer erst von links bügeln, damit sie sich nicht verziehen. Profis fangen beim Hemdenbügeln übrigens immer mit dem Kragen, den Manschetten, den Ärmeln und den Knopfleisten an und bügeln Rücken und Seiten zum Schluss. Kaufhilfe: Dampfbügeleisen oder Bügelstation? Wer wenig bügelt, kommt mit einem Dampfbügeleisen klar. Vielbügler sollten über die Anschaffung einer Bügelstation nachdenken. Die ist zwar teurer und sperriger, aber das Bügeln geht wesentlich einfacher, weil der Dampf mit Druck ins Gewebe gepresst wird.

Brauche ich zum Bügeln destilliertes Wasser? Früher gab man destilliertes Wasser in die Dampfbügeleisen, damit sie nicht verkalken. Heute werden die meisten Bügeleisen mit Leitungswasser betankt. Damit euer Gerät lange hält, haltet euch bitte an die Angaben in der Gebrauchsanleitung.

Wann ist die beste Zeit zum Bügeln? Bügeln ist eine wunderbare Beschäftigung, die man nebenbei machen kann. Serienjunkies gucken beim Bügeln die neuesten Serien (z.B. via Amazon Prime Instant Video). Viele bügeln vermutlich sonntagabends um 20.15 Uhr, wenn der neuste Tatort über die Bildschirme flimmert. Ebenfalls empfehlenswert: ein Hörbuch einlegen oder die Lieblingsmusik laut aufdrehen. Das hebt die Laune - und das Bügeleisen gleitet fast von allein über die Knitterwäsche. Und zu guter Letzt: Nur wenn die Wäsche nach dem Bügeln auch ordentlich zusammengelegt oder aufgehängt wird, hat sich die Arbeit auch gelohnt.

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